Kanu-Freizeit an der Mecklenburgischen Seenplatte

Zur „Mecklenburgischen Seenplatte“ ging unsere letzte Outdoor-Freizeit. Mit ca. 20 Kindern und Jugendlichen ging es in ein Feriencamp in Pelzkuhl. 

Am ersten Tag wurden die Zimmer bezogen und die Gruppen zugeteilt. Somit stand dem Kanufahren nichts mehr entgegen und fuhren wir zur Erprobung auf den See, wo die Einweisung stattfinden konnte. Früh am nächsten Tag starteten wir mit den Kanus von Pelzkuhl aus. Wir fuhren über mehrer Seen und machten anschließend eine kleine Pause an einem Pier, wo wir einen kleinen Snack zu uns nahmen. Nach einer kurzen Verdauungsphase ging es weiter, bis wir abends auf dem Heimweg zum „Basis-Camp“ auf ein Wasserrestaurant stießen, in dem wir nach einem sehr anstrengenden Tag den Abend entspannt ausklingen ließen. 

Am nächsten Tag liehen wir uns Motorboote aus, mit denen wir bis an das Ende der „Mecklemburgischen Seenplatte“ nach Rheinsberg knatterten. Dort verspeisten wir ein Eis und besichtigten das Schloss von Rheinsberg. Wieder auf den Booten, suchten wir uns mitten in einem der vielen Seen ein Plätzchen, um noch ein wenig zu schwimmen.

Am nächsten Tag fuhren wir bis zum Sonnenuntergang mit unseren Kanus und grillten zum Abschluss. 

So endete eine schöne Freizeit mit vielen neuen Eindrücken.

Ägypten 2018

In den Osterferien ging es für das Kinder- und Jugendhaus Kutzner in den langersehnt sporttherapeutischen Urlaub Ägypten, genauer nach „Marsa alam“.

Dort angekommen wurden zunächst die Zimmer bezogen und gefrühstückt. Danach gab es kein Halten mehr und die gesamte Gruppe badete ausgiebig im warmen Wasser. In den nächsten Tagen, durfte wir zusammen Schnorcheln gehen, wobei wir viele Fischarten und Korallen sahen. Unser Highlight war die Sichtung der ältesten und größten Schildkröte der Region.

Außerdem ging wir auf eine Quadtour, entdeckten die Kultur der Wüstenbeduinen und unternahmen Tageswanderungen in die nähere Umgebung.

So verbrachten wir insgesamt zehn märchenhafte Tage in Ägypten.

Erlebnispädagogik – Sport – Bewegung

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20 Jugendliche konnten in den Herbstferien selbst erfahren, wie es ist Grenzen zu überwinden – mutig zu sein.

Auf Mallorca waren Sie mit uns unterwegs. Es wurde über Felsen geklettert, von den Felsen in das Meer gesprungen, sich abgeseilt und durch Höhlen gekrochen.

Einige der Jugendlichen kamen an Grenzen. Andere haben ganz neue Erfahrungen gemacht. „Das war eine wichtige Herausforderung und stärkt das Selbstwertgefühl. Das ist etwas, was unseren Jugendlichen hilft, fit fürs Leben zu werden“ sagt Stefanie Kutzner, Leiterin der Einrichtung.

Alle waren begeistert und haben zusammen die Tage auf Mallorca genossen.

 

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Karneval 2018 BIENE MAJA

 

Zum dritten Mal nahmen 60 Kinder und Jugendliche am Karnevalsumzug in Braunschweig teil. Das Motto 2018 war „Biene Maja“. Wochenlange Vorbereitungen waren vorausgegangen: Der Wagen wurde umgebaut, die Wiese entworfen, die Tiere gebaut und Kostüme ausgesucht. Diesmal wurde ein Bus gechartert und alle Kinder- und Jugendlichen fuhren gemeinsam von Groß Brunsrode nach Braunschweig. Die Kinder und Jugendlichen wechselten sich ab: Mal wurde auf dem Wagen mitgefahren und Kamelle geworfen, mal wurde als Radengel zu Fuß begleitet. Dann wurde gemeinsam in der Stadthalle gefeiert und fuhren wir wieder mit dem Bus in die Häuser.

 Nächstes Jahr sind wir wieder dabei!

Presse

Besuch der niedersächsischen Ministerin für Gesundheit, Soziales und Gleichstellung im Kinderhaus Kutzner

 

 

Am 04.08.2021 durften wir die niedersächsische Ministerin für Gesundheit, Soziales und Gleichstellung, Daniela Behrens in unserer Einrichtung begrüßen, die sich im Rahmen eines eintägigen Hospitationstermins einen Überblick über unsere alltägliche Arbeit, aber auch über die aktuellen Belange und Probleme in der stationären Jugendhilfe verschaffen wollte.

 

Nach einer Führung durch unser Haupthaus (hier befand sich die erste Familienwohngruppe der Eheleute Kutzner, mittlerweile werden im Einrichtungskontext ca. 80 Kinder und Jugendliche betreut) lernten die Frau Ministerin und ihre Begleiter*innen zunächst die dort lebenden Kinder kennen und verbrachten beim gemeinsamen Malen eine lustige Zeit. Die Kinder berichteten ungezwungen in lockerer Atmosphäre über ihren Alltag. Im Anschluss trafen sich alle Beteiligten zu einem offenen Austausch, um über die aktuellen Probleme und Schwierigkeiten im pädagogischen Arbeitsalltag zu debattieren.

 

Der Lockdown hat uns als Einrichtung besonders hart getroffen, da viele unserer Kinder und Jugendlichen kaum direkten Kontakt nach außen, geschweige denn zu ihren leiblichen Eltern pflegen durften. Auch die ständige Beschränkung auf den eigenen Gruppenkontext machte den Mitarbeiter*innen schwer zu schaffen, da wir ansonsten, insbesondere während der Ferien oder im Freizeitbereich, gruppenübergreifend arbeiten und uns gemäß unserem Leitbild als eine große Gemeinschaft sehen. Hinzu kommt ein permanenter Fachkräftemangel, der nicht ausschließlich auf die hohen professionellen und charakterlichen Anforderungen dieses Arbeitsfelds zurückzuführen ist.

 

Frau Behrens hörte sehr aufmerksam zu und äußerte, dass sie diese Dinge anerkennt und bemüht ist Lösungen zu finden.

 

Wir fühlten uns sehr geschmeichelt und bedanken uns sehr herzlich bei Frau Behrens und allen weiteren Beteiligten, die uns an diesem Nachmittag besuchten und ihr Interesse an den Kindern und Jugendlichen zeigten, die meist in Vergessenheit geraten und oft in der Gesellschaft nicht berücksichtigt werden.