Das macht uns aus

Was ist für uns Erziehung? „Philosophie der Einrichtung                                                  


    «Kinder brauchen weniger die Disziplin eines Klassenzimmers

                                                                als die einer nachahmungswerten Autorität.» 

(Christa Schyboll)

 

 

 

 

 

Wir arbeiten nach den neusten traumapädagogischen und systemischen Erkenntnissen:

 

Erziehung ist für uns keine geplante Veränderung,sondern Beziehung.

 

Dabei kann es einzelfall- und bedarfsbezogen sowohl darum gehen, intensiv und langfristig „Beziehung“ anzubieten, um beispielsweise Bindungs- und Beziehungsstörungen aufzugreifen, als auch bewusst professionelle Distanz zu wahren, um eine Lebens- und Wohngemeinschaft „an“ Familie zu ermöglichen.

 

Kinder und Jugendliche brauchen Bezugspersonen und die in lebensalterlicher Angemessenheit  auf die Bedürfnisse und Probleme der jungen Menschen reagieren. Im alltäglichen Umgang benötigen sie echte fassadenfreie Vorbilder , die einfühlsam und verständnisvoll mit ihnen auf Augenhöhe verhandeln.

Wir nehmen uns  die Zeit, die individuelle Persönlichkeit jedes Kindes zu verstehen – seine Schwächen, Stärken und Möglichkeiten –, um damit dem Verhalten der Kinder angepasste Grenzen zu setzen und ihnen Anregungen der richtigen Art in der richtigen Dosierung geben zu können.

Dabei sind wir uns durchaus bewusst, dass Erziehung nicht alles erreicht und das Erziehung viel Zeit bedeutet – wir sehen die Erziehung unserer Kinder als tägliche existentielle Herausforderung an.

Der Fokus der Beobachtung liegt dabei nicht auf einer defizitorientierten Betrachtungsweise des Verhaltens, sondern ist kompetenz- und ressourcenorientiert.

Dabei kann es einzelfall- und bedarfsbezogen sowohl darum gehen, intensiv und langfristig „Beziehung“ anzubieten, um beispielsweise Bindungs- und Beziehungsstörungen aufzugreifen, als auch bewusst professionelle Distanz zu wahren, um eine Lebens- und Wohngemeinschaft „an“ Familie zu ermöglichen.

Unsere langjährigen und vielfältigen Erfahrungen in der Kinder- und Jugendhilfe, insbesondere mit behinderten und seelisch behinderten und von seelischer Behinderung bedrohten Kindern und Jugendlichen (gem. §35a SGBVIII), jungen Menschen mit Störung des Sozialverhaltens sowie erhöhter Aggressions- und/oder Gewaltbereitschaft und geringer Frustrationstoleranz, wie auch chronisch kranken Kindern/Jugendlichen, zeichnen unsere Einrichtung aus.

 

Die hohe Qualitätder Arbeit in unserem Kinder- und Jugendhaus stellen wir sicher, indem wir über die Regelgruppenleistungen hinaus zusätzlich

  • interdisziplinär (pädagogisch/psychologisch) im Team arbeiten
  • Einzelsupervisionen bei Bedarf wahrnehmen
  • den intensiven Austausch und die Zusammenarbeit mit Psychiatern, Kinder- und Jugendärzten u.a. interdisziplinären Fachrichtungen leisten
  • die Vermittlung externer therapeutischer Hilfen anbieten
  • die Kooperation mit externen Anbietern therapeutischer Hilfen pflegen

Es besteht eine enge Kooperation mit dem Kinder- und Jugendschutzbund Wolfsburg e.V., der auch als Ombudstelle fungiert. Bei Krisenfällen können auch Frau Kutzner und Herr Kaube als erweiterte Kinderschutzfachkräfte zu Rate gezogen werden

Die Einrichtung ist Mitglied AFET Bundesverband für Erziehungshilfe e. V.

 

                                „Ein gesunder Körper fördert einen gesunden Geist“

 

 

FIT FÜR`S LEBEN MIT SYSTEM

——>  will:

gerade im Freizeitbereich an den individuellen Stärken der Kids arbeiten, um so das kreative Potential zu fördern. Andererseits wollen wir einen Ausgleich zum schulischen kognitiven Bereich installieren und den jungen Menschen eine sinnvolle Freizeitgestaltung anbieten, die sie über die Zeit im Kinder- und Jugendhaus hinaus begleitet und für die Zukunft perspektivisch eine Anbindung im Sozialraum bietet.

 

Mit

BEWEGUNG – SPORT – ERLEBNISPÄDAGOGIK

wollen wir Selbstwert aufbauen, über Bewegung das eigene Können spürbar machen und Erfolgserlebnisse vermitteln. Die Kids können so aktiv etwas für ihre Genesung tun, sie bekommt ein positives Körpergefühl, regen ihren Kreislauf an, aktivieren das Immunsystem und verbessern damit die eigene Prognose.

Nachweislich und durch eigene langjährige Erfahrungen wissen wir, dass durch körperliche Betätigung die Stimmung aufgehellt, Aggressionen abgebaut werden und so die Kids oft weniger Medikamente benötigen. Zudem kommt es häufig zur Gewichtsreduktion bei übergewichtigen Kindern.

  • Mindestens einmal pro Jahr unternehmen die einzelnen Gruppen einen erlebnispädagogisch orientierten gemeinsamen Aktivurlaub. Unter anderem steht in Dänemark ein Haus am Meer zur Verfügung.
  • Reiter -und Aktivfreizeiten
  • Individuelle Angebote in den Bereichen Snoezeln, Psychomotorik, Ergotherapie und Heilpädagogik.
  • Lebensweltorientierte Netzwerkerstellung ,z.B. Aufbau von Außenkontakten, Vereinssport u.ä..
  • Alle Kinder und Jugendlichen, bekommen die Möglichkeit ein Musikinstrument in einer Musikschule oder in Form von Privatunterricht – therapeutisch orientiert, zu erlernen.
  • Kreativ-künstlerische, handwerkliche Angebote.
  • Besuch von kulturellen Veranstaltungen und Einrichtungen,
  • pädagogisch begleitetes Thaiboxtraining
  • pädagogisch begleitetes Crosstraining
  • Kanutouren
  • Wanderungen
  • Tagesausflüge: Harz, Heide, Freizeitparks, Schwimmbadbesuche, etc.
  • Gruppenspiele und Aktionen, die den Zusammenhalt in den Gruppen stark fördern
  • Freie Spielzeit und damit Möglichkeit sich selbst auszuprobieren, die vielfältigen Spiel- Sport- und Bewegungsmöglichkeiten im Haus und in der Umgebung zu nutzen und Freundschaften zu schließen.
  • altersgemäße Angebote im Bereich Outdoortraining und Erlebnispädagogik werden zur Identitätsfindung, Kompetenzsteigerung und somit zur besseren sozialen Integration individuell eingesetzt.
  • Hippotherapie oder Reitunterricht auf dem Pferdehof.

 

 

 

Wir arbeiten nach den neusten traumapädagogischen und systemischen Erkenntnissen:

  • wir setzen sehr verantwortlich klientenzentrierte Grenzen und Regeln in Abhängigkeit zum individuellen Schutzbedürfnis und zur Entwicklung des jungen Menschen
  • in unserer päd. Arbeit wird vorrangig auf Beziehung und partnerschaftliches Verhalten Wert gelegt
  • starre Grenzen und Regeln haben in unserer Arbeit einen geringen Stellenwert – Autorität wächst durch die wachsende Beziehung
  • Verhaltenorginalitäten und Störungen sind erlaubt und werden als Chance für Veränderung gesehen
  • wir beachten im täglichen Miteinander die geringe Wirksamkeit/Sinnhaftigkeit von Strafen
  • wir wissen von der regelmäßigen Gegenwart von Krisen und Eskalation und halten diese aus
  • wir fördern Wachstumsprozesse und vermeiden Anpassungsprozesse, da diese wenig nachhaltig sind
  • wir fokussieren uns auf die Ressourcen und sehen die Individualität eines jeden Menschen – Pädagogik ist für uns Einzelpädagogik

Störungen haben Vorrang und Störungen sind die Regel!